Funktionstest von BOS-Gebäudefunkanlagen in Karlsruhe
Der Funktionstest ist Kernbestandteil jeder Wartung. Er stellt sicher, dass die BOS-Funkanlage in allen Gebäudebereichen den geforderten Funkversorgungsgrad liefert. Für Betreiber in Karlsruhe vermitteln wir Fachbetriebe für den normgerechten Funktionstest.
Was wird beim Funktionstest gemessen?
Der Fachbetrieb misst mit kalibrierten Pegelmessgeräten: Empfangsfeldstärke an allen definierten Messpunkten (in der Regel alle 20–30 m im Gebäude), Signalgüte (MER/BER) bei TETRA-Digitalfunk, Kanalbelegung auf allen relevanten Frequenzen, Intermodulationsfestigkeit bei mehreren parallel betriebenen Kanälen sowie Abschattungseffekte durch bauliche Veränderungen. Die Sollwerte richten sich nach der TR-BOS: −88 dBm (2 m), −95 dBm (4 m), −88 dBm (TETRA).
Typischer Ablauf
Der Techniker beginnt mit einer Referenzmessung am Gebäudeeingang, um das externe Funkfeld zu dokumentieren. Dann werden systematisch alle Etagen und Räume durchmessen – beginnend in den Fluren und Treppenräumen, dann in den Aufenthaltsräumen und schließlich in den kritischen Bereichen (Tiefgarage, Keller, geschlossene Stahlbetonkerne). Alle Messwerte werden digital erfasst und mit den Vorjahreswerten verglichen.
Häufige Abweichungen in Karlsruher Gebäuden
Typische Ursachen für Pegelverschlechterungen sind: bauliche Veränderungen (neue Wände, verglaste Fassaden mit Metallbedampfung), neue Nutzungen (Lagerräume mit Metallregalen), gealterte Antennenkabel mit erhöhter Dämpfung, veränderte externe Funkfelder durch neue Basisstationen in Karlsruhe sowie defekte Innenraumantennen nach Renovierungsarbeiten.
Für alle BOS-Anlagen-Betreiber im Großraum
Der regelmäßige Funktionstest betrifft alle BOS-Funkanlagen in Karlsruhe, Ettlingen, Bruchsal, Rastatt und Pforzheim – von Hochhäusern über Kliniken bis zu Industrieanlagen und Tiefgaragen.
Betrieb und Anlage beschreiben – mögliche Vermittlung prüfen lassen.
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